Das Prophylaxe-Angebot einer niedergelassenen Zahnarztpraxis ist weit mehr als professionelle Zahnreinigung. Das Ziel sollte sein, ein integriertes Prophylaxe-System aufzubauen, in dem beratende, therapeutische und wirtschaftliche Faktoren zusammengeführt werden.
Nach dem erfolgreichen Start der bundesweiten Fortbildungskurse zur Prophylaxe-Spezialistin in Patientenberatung 2011 von barometer|wissen, besteht auch in 2012 die Möglichkeit zur qualifizierten Weiterbildung im Bereich der professionellen Prophylaxe. Die Bildungsinhalte der in 2011 angebotenen Kurse wurden modifiziert und den wachsenden Ansprüchen der modernen Praxismitarbeiterin angepasst. In aufeinander abgestimmten Basis- und Intensivkursen wird ein schnell und erfolgreich in die Praxis umsetzbares Gesamtkonzept zur integrierten Individualprophylaxe vermittelt.
Zusätzlich werden in jedem Kurs individuelle Fragen geklärt. Bitte bereiten Sie mindestens eine Frage aus einem aktuellen Fall in der Praxis für den Kurs vor.
*früh buchen, kostenloses recall-Abo und Bonus sichern. Bei Anmeldung bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn gilt der Frühbucherpreis. **Preis gilt bei Buchung von mindestens einem Basiskurs und einem Intensivkurs je angemeldete/r Teilnehmer/in im Kalenderjahr 2012. Alle Preise gelten pro Teilnehmer und zzgl. gesetzliche MwSt. Für Fragen stehen wir Ihnen unter 0341 231 032 0 gern zur Verfügung.
Auch wie in den Vorjahren bietet Omnia 2012 wieder ein vielseitiges Fortbildungsprogramm für Zahnärzte an. Die Kurse werden von bekannten und geschätzten Zahnärzten und Oralchirurgen an attraktiven Veranstaltungsorten in mehreren Ländern in englischer Sprache (der Kurs in Frankreich in französischer Sprache) abgehalten. An den eigentlichen Vortrag schließen sich jeweils eine Live-Operation und ein praktischer Workshop an Tierkiefern für die Teilnehmer an. Damit alle Teilnehmer ausreichend Aufmerksamkeit und Unterstützung erfahren, ist die Teilnehmerzahl begrenzt (12 bis 20 Personen). Je nach Veranstaltungsort wird es auch spezielle Zeitfenster für Teambuilding-Aktivitäten geben.
Dieser Kurs richtet sich an chirurgisch tätige Zahnärzte und Zahnärztinnen mit dem besonderen Schwerpunkt auf die OP-Vorbereitung. Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um den hohen Anforderungen eines chirurgischen Eingriffs in der zahnmedizinischen Praxis gerecht zu werden? Unter diesem Blickwinkel werden
die grundlegenden Aspekte zur Patientenvorbereitung und zur Durchführung von Operationen und Implantationen umfassend erörtert und diskutiert.
Mit dem Referenten Dr. Wolfram E. Knöfler, der über eine 30-jährige Operationserfahrung verfügt, und seiner Assistentin Anja Müller wird die professionelle Operations-
Vor- und Nachbereitung strukturiert erarbeitet und anhand praktischer Übungen vertieft.
Die Behandlung dentaler Traumata erfordert fundiertes Wissen in verschiedenen Teilbereichen der Zahnmedizin und ein strukturiertes Vorgehen. Neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet verändern kontinuierlich die Behandlungsempfehlungen. So haben sich die Möglichkeiten zum langfristigen Zahnerhalt nach Frontzahntrauma, auch bezüglich des Managements von Langzeitkomplikationen, in den letzten Jahren immer wieder verbessert.
Im Seminar zum Management nach Frontzahntrauma zeigen die Referenten der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg, OA Dr. Johannes Mente und OA Dr. Thorsten Pfefferle die Vorgehensweisen von der Erstversorgung bis zur Behandlung von Spätkomplikationen anhand klinischer Falldarstellungen, oftmals mit Nachuntersuchungszeiträumen von mehreren Jahren.
Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der dentalen Traumatologie verändern kontinuierlich die Behandlungsempfehlungen nach Zahntrauma. So haben sich unter anderem bezüglich der verschiedenen Dislokationstraumen die Behandlungsstrategien in den letzten Jahren immer wieder geändert.
Schwerpunkt des ersten Seminarabschnittes liegt auf der Vermittlung eines strukturierten Vorgehens nach dentalem Trauma, angefangen mit der Diagnostik und dem Notfall-Management direkt nach Frontzahntrauma. Es folgt die Darstellung von zahnärztlichen Therapiemaßnahmen nach Dislokationstrauma. Ausführlich wird dabei auch auf das Vorgehen nach Avulsion von Zähnen eingegangen. Abhängig von der extraoralen Lagerungsdauer und des Lagerungsmediums des avulsierten Zahnes unterscheidet sich die therapeutische Vorgehensweise erheblich. Bei welchen Zähnen kann (wie lange) mit einer Wurzelkanalbehandlung des traumatisierten Zahnes gewartet werden? Welche Schienung (rigide oder flexibel) ist in welcher Situation indiziert?
Der ästhetisch zufriedenstellende Zahnerhalt bei epi- bis subkrestalen Frakturlinienverlauf nach komplizierter Kronen-Wurzelfraktur kann durch unterschiedliche Therapiemaßnahmen erreicht werden und sollte frühzeitig nach dem Trauma geplant werden. Verschiedene Therapiekonzepte werden anhand von Fällen demonstriert. Dabei wird auch die Behandlung von Zähnen mit Wurzelquerfraktur thematisiert.
Im zweiten Kursabschnitt soll auf das Management von Langzeit-Komplikationen nach Zahntrauma, wie nicht abgeschlossenes Wurzelwachstum, perforierende Entzündungsresorptionen oder auch Ersatzresorptionen an Zahnwurzeln, eingegangen werden. Was ist bei Ankylose von Frontzähnen nach
Frontzahntrauma tun?
Die Option der Revaskularisation von pulpanekrotischen Zähnen wird diskutiert und auf die bei dieser Behandlungsoption bestehen Vorteile, aber auch Probleme hingewiesen und klinische Ergebnisse nach mehreren Jahren dargestellt. Last but not least soll auch auf die Prophylaxe von Frontzahnverletzungen (Stichwort: Multilayer-Zahnschutzschiene) eingegangen werden.
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